Feuerwehren im Umgang mit PV-Anlagen und E-Fahrzeugen im Einsatz geschult

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Feuerwehren im Umgang mit PV-Anlagen und E-Fahrzeugen im Einsatz geschult

Auf Initiative der Klimaschutzmanagerinnen der Städte Sinzig und Remagen, Clarissa Figura und Chantal Zinke, fand am 18.05.2022 eine Schulung zum Thema „Umgang mit Photovoltaik-Anlagen und Energiespeichern von Elektro-Fahrzeugen bei Feuerwehreinsätzen“ statt. Etwa 90 Mitglieder der Remagener und Sinziger Feuerwehren kamen im Foyer der Rheinhalle Remagen zusammen, um die Vorträge der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie Rheinland-Pfalz (LFKA) zu verfolgen. Wegen der großen Nachfrage aus vielen anderen Kommunen bot die LFKA die Schulung als Livestream-Veranstaltung an. Nach eigener Angabe erreichte die Übertragung geschätzte 2500 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in den Feuerwehrgerätehäusern in ganz Rheinland-Pfalz.
Um dem Klimawandel entgegenzuwirken sind die Energie- und Mobilitätswende dringend erforderlich. „Die zunehmende Verwendung nachhaltiger Energieträger wie Photovoltaik-Anlagen und Elektro-Fahrzeuge erfordert Fachkenntnis, wie bei Bränden mit diesen Energiequellen umgegangen werden muss – darauf bereiten wir unsere Feuerwehren vor“, so Remagens Bürgermeister Björn Ingendahl. Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron ergänzte „Wir freuen uns, dass so viele Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Remagen und Sinzig zusammengekommen sind und auch über unsere Kommunen hinaus so viel Interesse an diesem Thema besteht. Das zeigt uns, dass wir einen Nerv getroffen haben.
Tenor des Abends war, dass Photovoltaikanlagen und Elektrofahrzeuge grundsätzlich sehr sicher sind. Die LFKA empfiehlt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern, bei Photovoltaikanlagen auf eine fachmännische Installation zu achten und zumindest auf die Abnahme durch einen Sachverständigen nicht zu verzichten. Ein Lasttrennschalter für den Notfall sollte möglichst nah an den Modulen und mindestens vor der Hauseinführung angebracht werden. Bei Unfällen mit Elektrofahrzeugen sind eine eindeutige Kennzeichnung am Fahrzeug (z. B. E-Kennzeichen) und das Mitführen einer fahrzeugspezifischen Rettungskarte sehr hilfreich für die Feuerwehren im Einsatz.

Pressemeldung Stadt Remagen
Foto: Privat

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