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Offene Gärten der Ahr – Neuauflage 2024

Für eine sanfte Verarbeitung der Flutkatastrophe und ihrer Folgen

Nach ihrem Debüt im vergangenen Jahr erleben die offenen Gärten der Ahr zwischen Juli und September 2024 eine Neuauflage.

Nach ihrem Debüt im vergangenen Jahr erleben die offenen Gärten der Ahr zwischen Juli und September eine Neuauflage. Gartenbesitzer, die sich an der Reihe beteiligen möchten, haben noch bis zum Mittwoch, 31. Januar, die Möglichkeit, sich über die Website https://offeneahr.de zu bewerben. Der Fokus liegt bei der zweiten Auflage auf dem Thema Nachhaltigkeit. Weiteres Novum: 2024 werden in den teilnehmenden Gärten auch Workshops angeboten.
„Das Ahrtal neu erleben!“ Unter diesem Motto stand die von Diana Ivanova im Jahr 2023 initiierte Veranstaltungsreihe „Offene Gärten der Ahr.“ Dazu hatte die aus Bulgarien stammende und heute mit ihrem Ehemann in Bad Bodendorf lebende Journalistin, Autorin und Therapeutin dazu eingeladen, private Gärten zum ersten Mal nach der Flut ein paar Stunden lang für Interessierte zu öffnen.
Die Resonanz war beachtlich: 27 Gastgeber öffneten die Pforten von 14 zwischen Antweiler, Insul und Bad Bodendorf entlang der Ahr liegenden Gärten, und 37 Künstler gestalteten dort das Programm von insgesamt 16 Konzerten und Lesungen. Sämtliche Veranstaltungen waren innerhalb weniger Tage ausgebucht, wobei die Teilnehmerzahl jeweils auf bis zu 30 begrenzt war.
Als Kuratorin war es mir wichtig, durch die Gärten und die Präsenz vieler Menschen einen Beitrag zu einer sanften Verarbeitung der Flutkatastrophe und ihrer Folgen zu leisten, so Ivanova, dabei haben wir insbesondere auf die heilenden Kräfte der Kunst und einen intimen Veranstaltungsrahmen gesetzt.
Das Projekt wird auch im neuen Jahr von einer Website flankiert, die sämtliche Veranstaltungen mit Fotos und Berichten aus Zeitungen und Zeitschriften sowie Rückmeldungen von Teilnehmern und Gastgebern dokumentiert.
Der private, fast familiäre, Charakter, die kleine Anzahl von Gästen, die Möglichkeit, nach der Flut in einem schönen neuen Garten über die Katastrophe und den Wiederaufbau zu sprechen,das war sehr besonders, schrieb eine Besucherin, und ein anderer Gast lobte „die Besonderheit: dass nach so viel Zerstörung wieder ein wundervoller Ort erschaffen wurde.
Hubert Möller schrieb im offenen Garten der „Alten Krähe“ in Krälingen: “einen so einfühlsamen und achtungsvollen Einblick in die positiven tatkräftigen Seiten zur Flutkatastrophe zu bekommen hat mich tief beeindruckt.

Pressemeldung Kuratorin Diana Ivanova
Foto: Privat

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