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Projekt Waldburg Remagen auf den Weg gebracht

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Geschichtsträchtiges gastronomisches Großprojekt findet viele Befürworter

Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss beschließt, das Projekt Waldburg weiterzuverfolgen

Die im Jahr 1900 errichtete Waldburg verfiel zusehends seit den frühen 70er Jahren. Fotos im Internet zeigen die ehemalige Gastronomie mit Panoramablick vom Siebengebirge bis zum Neuwieder Becken als verrotteten „Lost Place“. Im Januar 2023 wurde das Gelände zwangsversteigert. Mindestgebot waren zwei Euro. Die neu gegründete Waldburg Unternehmergesellschaft mit Frank Asbeck ersteigerte das gut 8000 m² umfassende Gelände für einen sechsstelligen Betrag.

Im März 2023 präsentierte Investor Asbeck das Projekt Waldburg bei der Sitzung des Remagener Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss. Im Wesentlichen wolle er die alte Waldburg wiederaufleben lassen, also eine Nutzung als Gastronomie mit einem kleinen Hotelbetrieb. Dazu muss allerdings der Bebauungsplan geändert werden, der für das Gelände der Waldburg lediglich die Nutzung als Klinik vorsieht.
Vielen Remagenern kamen Zweifel bezüglich der Durchführbarkeit. So befürchteten Anwohner starkes Verkehrsaufkommen und gründeten die Initiative „Nachbarschaft der Waldburg“ (NaWa).

Jetzt legte Frank Asbeck detaillierte Pläne für die Waldburg vor, die als gastronomischer Betrieb über 100 Sitzplätze, über 30 Parkplätze, Lounges, Ausstellungsräume und 18 Zimmer zur Übernachtung verfügen soll. Der Ortsbeirat, dem das Vorhaben präsentiert wurde, empfahl in seiner Sitzung vom 6. Dezember, das Projekt weiterzuverfolgen.
Auch der Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss nahm das Konzept Waldburg auf die Tagesordnung der Sitzung am 12. Dezember. Die Fraktionen im Ausschuss nahmen wie folgt Stellung:
Die CDU ist ergebnisoffen, „Hauptsache es bleibt nicht so wie es ist„. Die SPD ist froh, dass „endlich jemand das Projekt Waldburg in die Hand nimmt„. Auch die Freie Bürgerliste Remagen unterstützt das Projekt. Bedenken kommen aus den Reihen der Grünen, die mit bis zu geschätzten 1000 Fahrten täglich starkes Verkehrsaufkommen befürchten.
Bürgermeister Björn Ingendahl betonte, dass es sich bei der Präsentation der verschiedenen Ansichten und Skizzen nicht um den endgültigen Bauplan handele, sondern dass im aktuellen Stadium lediglich eine Idee als Vorschlag zu Papier gebracht wurde. Knackpunkt bliebe die Zuwegung über die Waldburgstraße.
Der Ausschuss kam dem Beschlussvorschlag der Verwaltung nach und stimmte mit zwei Enthaltungen für die Empfehlung an den Stadtrat, die Einleitung des Änderungsverfahrens des Bebauungsplans Waldburg als Vorhaben- und Erschließungsplan zu beschließen.
Jetzt liegt es am Stadtrat, über die Änderung des Bebauungsplans zu entscheiden und darüber, ob Gutachten erstellt oder Anforderungen erfüllt werden müssen.
Wann und mit welchen Auflagen das Projekt Waldburg endgültig genehmigt wird und an den Start gehen kann, bleibt abzuwarten.

Die vollständige PDF-Präsentation des Projekts mit vielen Ansichten finden Sie unter dem Link: https://www.remagen-ratsinformation.de

AG

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