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Corona-Impfung so wirds gemacht – der Film

Corona-Impfung so wirds gemacht

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Gemeindeschwestern plus unterstützen Senioren bei der Impfterminierung

Viele ältere Menschen über 80 Jahre möchten sich gegen das Coronavirus impfen lassen, wissen aber nicht, wie sie einen Termin bekommen können. Die Telefonhotline des Landes ist häufig überlastet und zum Teil nicht erreichbar. Eine Online-Anmeldung scheitert für viele Menschen an der fehlenden Internetanbindung oder sie kennen sich mit den digitalen Medien nicht aus.
 
Bei solchen Problemen wollen die vier Gemeindeschwestern plus im Kreis helfen: In einer gemeinsamen Initiative mit dem Kreis als Projektträger sowie dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., dem DRK Kreisverband Ahrweiler e. V. und dem Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr als Anstellungsträger bieten sie hochbetagten Menschen über 80 Jahre, die noch keinen Pflegegrad und keine sonstige Unterstützung haben, ihre Hilfe an. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt diese Initiative ausdrücklich: „Wir müssen jetzt die älteren Menschen unterstützen und dürfen sie nicht alleine lassen. Durch das gute Miteinander in unserem Kreis wird es uns gelingen, auch diese schwierige Zeit zu meistern.“

Die Gemeindeschwestern plus kümmern sich online um einen Impftermin und helfen auch sonst bei Fragen zum Ablauf des Verfahrens. Ein Hausbesuch ist aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen zurzeit leider nicht möglich. Betroffene sollten sich telefonisch an die für ihren Ort zuständige Gemeindeschwester plus wenden:

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft
Ingrid Neubusch, Telefon: 02641/759-860

Verbandsgemeinde Brohltal und Verbandsgemeinde Bad Breisig
Sabine Kröll, Telefon: 02636/975-899

Stadt Sinzig und Stadt Remagen
Gerlinde Brenk, Telefon: 0178/1196-334

Verbandsgemeinde Adenau und Verbandsgemeinde Altenahr
Petra Jeandrée, Telefon: 02691/305-615

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Ahrweiler gefördert.


Der Kreis Ahrweiler ist vorbereitet und startklar,

Der Kreis Ahrweiler ist vorbereitet und startklar, die von der ständigen Impfkommission priorisierten Bevölkerungsgruppen gegen das Coronavirus zu impfen. Hierzu wurde ein Corona-Impfzentrum des Landes in der Gemeinde Grafschaft eingerichtet. Für die Impfung der priorisierten Personengruppen wird es als Ergänzung der örtlichen Impfzentren mobile Impfteams des Landes geben. Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt ab dem 4. Januar 2021 entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Die Impfungen in allen rheinland-pfälzischen Impfzentren starten am 7. Januar 2021, zunächst für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der Über-80-Jährigen.

Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum?

Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz ab dem 4. Januar 2021 über eine zentrale Terminvergabestelle.  
Die zentrale Telefonnummer des Landes für die Terminvergabe und weitere Fragen zum Impfen lautet: 0800 / 57 58 100.
Terminvereinbarungen sind ferner auch über die Internetseite www.impftermin.rlp.de möglich.
Dort erhalten Sie alle Informationen und Unterlagen für die erste und zweite Schutzimpfung.

Habe ich die Pflicht, mich gegen Covid-19 impfen zu lassen?

Nein. Es gibt in Deutschland keine generelle Impfpflicht. Davon ausgenommen ist nur die von der der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung. Die muss seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag vorgewiesen werden, wenn sie in die Kindergärten oder in die Schulen kommen.

Ich möchte mich impfen lassen. Was ist der erste Schritt?

Prüfen Sie zunächst, ob Sie zur Gruppe der Personen gehören, die als erstes geimpft werden. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ethikrats und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) ein Konzept entwickelt, in welcher Reihenfolge die Menschen in Deutschland geimpft werden sollten. Sollten Sie zu einer der für den Impfstart priorisierten Gruppen gehören, melden Sie sich bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes. Ohne Terminvereinbarung können Sie sich nicht in einem Impfzentrum impfen lassen (siehe auch: Wie bekomme ich einen Termin in einem Impfzentrum?). Sollten Sie zu einer der für den Impfstart priorisierten Gruppen zählen und in einem Altenpflegeheim leben, erfolgt die Terminvergabe für die aufsuchende Impfung des mobilen Impfteams über die Einrichtung.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Eine Impfstraße durchlaufen alle Menschen, die zum Impftermin kommen: Sie umfasst Registrierung, Aufklärung, Impfung, Eintrag im Impfpass und Beobachtung durch medizinisches Personal.

Hierzu wurde ein Corona-Impfzentrum des Landes in der Gemeinde Grafschaft eingerichtet (Adresse: Altenahrer Str. 13, 53501 Grafschaft-Gelsdorf). Damit das Impfzentrum zudem via ÖPNV erreicht werden kann, wurde eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet.

Wichtig: Ohne telefonische Terminvereinbarung können Sie sich nicht in einem Impfzentrum impfen lassen (siehe auch: Wie bekomme ich einen Termin in einem Impfzentrum?).

Wie wirkt der Impfstoff?

Die beiden Impfstoffe, die zurzeit kurz vor der Zulassung stehen, sind sogenannte mRNA Impfstoffe. Die Firmen Biontech/Pfizer und Moderna setzen jeweils auf diesen neuartigen Impfstoff. Ein häufiges Missverständnis ist, diese mRNA würde in das menschliche Erbgut eingebaut oder könne menschliches Erbgut verändern. Das ist nicht der Fall. mRNA steht für „messenger (= RNA Die mRNA im Impfstoff enthält die Information, wie ein Teil des neuartigen Corona-Virus – ein Antigen – genetisch aufgebaut ist. Mit dieser Information kann unser Immunsystem sich auf die Abwehr des Virus vorbereiten: Einige wenige Körperzellen bilden das Antigen nach. Wenn Immunzellen auf dieses Antigen treffen, reagieren sie darauf. Bei einem späteren Kontakt mit dem SARS-CoV-2 Virus erkennt unser Immunsystem das Antigen wieder und kann das Virus beziehungsweise die Infektionskrankheit gezielt bekämpfen. Im besten Fall verhindert das den Ausbruch der Covid-19-Erkrankung. Mindestens sorgt die Impfung für einen deutlich leichteren Verlauf.

Wann starten die Impfungen?

Die Impfungen in allen rheinland-pfälzischen Impfzentren starten am 7. Januar 2021, zunächst für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der Über-80-Jährigen.

Wie viele Menschen können geimpft werden?

Nach aktuellen Planungen sollen pro Impfstraße täglich 200 Menschen geimpft werden. Mobile Impfteams sollen die örtlichen Impfzentren ergänzen. Die Impfteams besuchen beispielsweise Alten- und Pflegeheime und impfen dort Menschen, die nicht eigenständig in die Zentren kommen können. Hinzu kommen Kliniken, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt vor Ort impfen lassen.

Mehr über die Corona Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz erfahren Sie unter: https://corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

Weitere Informationen zu den Impfstofftypen, zur Impfstoffzulassung und zur nationalen Impfstrategie finden Sie unter: www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen.

Darüber hinaus wurde für den Kreis Ahrweiler wurde im Zusammenhang mit allen Fragen rund um die Covid-19-Schutzimpfungen eine kommunale Koordinationsstelle eingerichtet. Diese ist erreichbar unter: Impfzentrum@kreis-ahrweiler.de.

 

 

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