Appell zur Verkehrsführung „Im Brinken“ – Oberbreisig

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Appell zur Verkehrsführung

Leserbrief


Kommunikation ist keine Einbahnstraße!

Appell zur Verkehrsführung „Im Brinken“ – Oberbreisig

Bad Breisig, 19.09.2017
Um Missverständnisse in einer Gemeinschaft zu vermeiden, ist es essentiell notwendig, zu kommunizieren. Dass dies im Falle des Beschlusses zur geänderten Verkehrsführung im Bereich Im Brinken/Wallersstraße nicht der Fall war, dürfte mittlerweile bekannt sein.

Bereits im Dezember 2016 wurden kurzfristig rund 80 Unterschriften gegen die Einbahnstraßen-Reglung gesammelt und der Verbandsgemeinde in der Stadtratssitzung übergeben. Die darauf folgenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses, die ebenfalls besucht wurden und in denen erneut das Thema aufgegriffen wurde, führten nicht zu einer allgemein akzeptierten Lösung. Eine erneute Unterschriftensammlung im Mai 2017, mit rund 150 Unterzeichnern, welche ebenso der Verbandsgemeinde in der Stadtratssitzung vom 01.06.2017 vorgelegt wurde, sollte die Relevanz dieses Themas für einen großen Teil der Anwohner klarstellen.

Man einigte sich darauf, dass eine vorgezogene Verkehrsschau Abhilfe schaffen könne und dass die sich mittlerweile formierte Bürgerinitiative „Gegen die Einbahnstraße Im Brinken“, ebenso, wenn auch nicht üblich, daran teilnehmen könne.

Dass die Termin-Mitteilung zur Verkehrsschau knapp zwei Tage vor dem eigentlichen Termin telefonisch übermittelt wurde, ist schon fragwürdig. Dass man uns zudem einen Zeitraum von vier bis fünf Stunden nannte, in denen die Begehung stattfinden sollte, noch fragwürdiger! Letztendlich ist es Herrn Weidenbach zu verdanken, dass wir kurz vor dem Eintreffen der Delegation telefonisch informiert wurden und somit unsere Telefonkette in Gang setzen konnten.

Der Termin zur Verkehrsschau liegt nun fast vier Wochen zurück und ohne permanentes Nachfragen unsererseits bekommen wir keinerlei Informationen, wie der Stand der Dinge ist, noch, ob eine Lösung gefunden wurde.

Mittlerweile, so müssen wir es leider deuten, besteht seitens der Verbandsgemeinde kein Interesse an einer schnellen Lösung und eventuell geht man auch davon aus, dass sich der gemeine Bürger irgendwann schon daran gewöhnt.

Dass dies nicht der Fall ist, dürfte anhand des Engagements der Bürgerinitiative nach fast einem Jahr nun auch klargestellt sein.

Es ist nicht unsere Intention, jemanden bloßzustellen noch Unruhe zu stiften. Wir bitten lediglich um eine schnelle Entscheidung, ausführliche Informationen und um eine Kommunikation, die die Basis jeder Gemeinschaft sein sollte. Ob nun auf Verwaltungsebene oder im direkten Bürgergespräch. Denn „bürgernah“ geht anders und Kommunikation ist KEINE Einbahnstraße!

Im Namen der Bürgerinitiative
Sabrina Wolter
Michael Koch
Helmut Schäfer
Heinz-Günther Nonn
Daniel Lenzen
Peter Tanck
Klaus-Peter Willms
Eva Schator

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