Donnerstag, Januar 20, 2022

Jahresprogramm 2022 des Denkmalvereins Sinzig

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Aus dem Jahresprogramm des Denkmalvereins: Katastrophen in der Antike und archäologische Funde nach der Flut

Sinzig. Vorbehaltlich der bedrohlichen Situation und in der Hoffnung auf günstige Entwicklungen in der Pandemielage plant der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig e.V. für das Jahr 2022 sein Veranstaltungsprogramm durchzuführen. Ob und wie die einzelnen „Turmgespräche im Schloss“ und Exkursionen dann tatsächlich durchgeführt werden können, wird von den jeweils aktuellen Vorschriften abhängen.
Hierüber informiert der Verein rechtzeitig in den Medien und auf seiner Website www.museum-sinzig.de. Einige der jetzt anberaumten Veranstaltungen stammen aus dem Jahr 2020 und 2021, nachdem sie wegen der Pandemie hatten abgesagt werden müssen.

Zum Auftakt steht in dem Jahresprogramm ein Thema aus dem HeimatMuseum Schloss im Mittelpunkt. Schon am 20. Januar wird Diplomrestaurator Olaf Pung über die Restaurierung der Jünglingsskulptur „Idolino“ berichten. Die Arbeiten an dem weithin bekannten Exponat des Museums waren im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Der Internationalen Museumstag ist am 15. Mai. Mindestens bis zu diesem Termin ist die aktuelle Fußballausstellung „Anstoß – 111 Jahre SC Rhein-Ahr“ geöffnet.

Um Regionalgeschichte geht es am 22. September, wenn Andreas Schmickler über den Verlauf der Aachen-Frankfurter-Heerstraße zwischen Sinzig und Rheinbach an Hand von Karten und Luftbildern referiert. Karl-Friedrich Amendt, früher Vorsitzender des Fördervereins, spricht am 28. April über die die Gewässer in Sinzig. Direkten und indirekten Bezug auf die Flutkatastrophe im Juli 2020 nehmen zwei weitere Vorträge: Achim Habbel hat das Thema „Katastrophen in der Antike (24. März) aufbereitet und Archäologe Gabriel Heeren von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Nord „Archäologische Funde und Arbeit in Sinzig nach der Flut“ (17. November).
Die drei geplanten Exkursionen führen in die nahe Umgebung. Zweimal ist Bonn das Ziel, die Ausstellung „Roms fließende Grenzen – Leben am Limes“ im Landesmuseum (23. April) und eine Besichtigung des Bonner Münsters (18. Juni). Am 8. Oktober führt Gästeführer Karl Heinen die Gruppe des Vereins in einer ausführlichen Erkundung durch die Wilhelmstraße in Ahrweiler.
Alle Veranstaltungen des Fördervereins sind offen für Jede und Jeden. Die als „Turmgespräche“ bezeichneten Vorträge sind in der Regel auf Donnerstag um 19.00 terminiert. Der Eintritt ist frei. Einzelheiten zu Anmeldung, Ablauf und Kosten der Exkursionen werden rechtzeitig veröffentlicht.

Die Termine in der Übersicht:

  • Do, 20.1. Turmgespräch „Die Geschichte der Jünglingsfigur Idolino“, Olaf Pung, Diplomrestaurator
  • Do, 24.3. Turmgespräch „Katastrophen in der Antike“, Achim Habbel
  • Sa, 23.4. Exkursion Ausstellung „Roms fließende Grenzen – Leben am Limes“ Landesmuseum Bonn
  • Do, 28.4. Turmgespräch „Gewässer in Sinzig“, Karl-Friedrich Amendt
  • So, 15.5. Internationaler Museumstag
  • Sa, 18.6. Exkursion Bonner Münster
  • Do, 22.9. Turmgespräch „Der Verlauf der Aachen-Frankfurter-Heerstraße zwischen Sinzig und Rheinbach in Karten und Luftbildern“, Andreas Schmickler
  • Sa, 8.10. Exkursion Wilhelmstraße in Ahrweiler mit Gästeführer Karl Heinen
  • Do, 17.11. Turmgespräch „Archäologische Funde und Arbeit in Sinzig nach der Flut“, Archäologe Gabriel Heeren

Pressemeldung Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum in Sinzig e.V.
Foto: Archiv Gottschalk

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