Tag der Demokratie Remagen 2016 – der Film

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Tag der Demokratie Remagen 2016

Tag der Demokratie Remagen 2016 – der Film

Tag der Demokratie Remagen – Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten am Samstag zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler angemeldet. Aufgabe der Polizei ist es, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizeidirektion Mayen mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.

Um 11:00 Uhr fand an der „Schwarzen Madonna“, einer kleinen Friedenskapelle in der Nähe der Rheinwiesen, ein Gottesdienst und eine Versammlung des „Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie“ statt. In der Innenstadt von Remagen wurde ein Bürgerfest zum „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Hier hielt der rheinland-pfälzische Innenminister, Herr Roger Lewentz, auf dem Marktplatz eine Rede.

Eine weitere Versammlung fand unter dem Motto „NS Verherrlichung stoppen! Rechtsterrorismus bekämpfen Genug ist Genug“ statt.

Unter dem Motto: „Lauf der Demokratie statt Verdrehung der Geschichte an historischen Orten durch Neonazis!. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ wurde ein Staffellauf im Stadtgebiet Remagen organisiert.

Die Anhänger „Rechts“, ca. 250 Personen, trafen sich ab 12.00 Uhr im Bereich des Güter-bahnhofs an der B 9. Der Demonstrationszug zog gegen 13:15 Uhr durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt an die „Schwarzen Madonna“. Nach einer Kundgebung an der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort.

Zirka 500 Personen des linken Spektrums suchten den Weg nach Remagen. Auseinandersetzungen der rechten und linken Gruppen konnte durch die eingesetzten Polizeikräfte verhindert werden. Durch die Versuche den Aufzugsweg zu erreichen und die Kundgebung der „Rechten“ zu stören kam es zwischen der Polizei und Personen des linken Spektrums in einigen Fällen zu Konfrontationen welche ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten. Eine kurzfristige Sitzblockade löste sich nach Ansprache durch die Polizei auf.

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